Wie wird aus einer Pflanze grüner und schwarzer Tee?

Schwarzer Tee

Der schwarze Tee trägt seinen Namen auf Grund der Verarbeitung seiner Blätter der Teepflanze. Ja, bei schwarzem Tee handelt es sich um echten Tee! Es gibt einige Unterschiede im Herstellungsprozess im Vergleich zu grünem Tee, dennoch ist der Ursprung der selbe.

Beim grünen Tee werden die gesammelten Blätter fermentiert. Den Fermentierungsprozess lässt sich vorstellen wie ein Veredelungsprozess.

So wird Tee zum Schwarztee:

  • Frische Teeblätter werden welken gelassen in gut belüfteten Weidenkörben zur Entziehung der Feuchtigkeit
  • Die gewelkten Blätter werden mehrfach gerollt, um die Zellkerne aufzubrechen, damit der Zellsaft mit dem Luftsauerstoff eine Verbindung eingehen kann
  • Die feinen Blätter werden mit Hilfe eines Siebes und mehrmaligen rütteln von den gröberen Bestandteilen getrennt
  • Das Fermentieren (Prozess, der beim Rollen und mit Austreten des Zellsaftes in Gang gesetzt wird) in der feuchten Luft des Fermentationsraums und
  • Das Trocknen des dabei schwarz werdenden Tees, wobei der Tee sehr heißer Luft ausgesetzt wird, der Fermentationsprozess gestoppt wird.

Der Geschmack, wie auch die Wirkung des Schwarzen Tees wird entschieden durch die gewählte Art der Zubereitung, wie auch durch die Zeit, welche die Teeblätter im heißen Wasser ziehen. Eine anregende Wirkung für den Kreislauf, den Stoffwechsel und das gesamte Verdauungssystem erhält man bei einer Ziehzeit von 3 Minuten. Lässt man etwas mehr Zeit verstreichen, im Bereich bis 5 Minuten erhält man eine beruhigende Wirkung. Ab dem Zeitpunkt sollte man spätestens das Teeei, oder den Beutel, aus dem Wasser nehmen, um einen bitteren Geschmack zu vermeiden. Allgemein gilt, dass schwarzer Tee als beliebtes Heilmittel genutzt wird.

GRÜNER TEE

Die frisch gepflückten Teeblätter werden zum Welken ausgelegt. Nachdem dieser Vorgang abgeschlossen ist werden sie für kurze Zeit stark erhitzt, gedämpft oder geröstet. Dabei entsteht der wunderbare Grüne Tee, in dem sämtliche Inhaltsstoffe aus dem frischen Blatt erhalten bleiben und keinerlei Aromastoffe durch Fermentation beigefügt werden. Ebenfalls bleibt die erfrischende grüne Farbe bestehen, die dem Tee seinen Namen verleiht.

Das Genießen des grünen Tees, der wie der Schwarze Tee, je nach Ziehzeit belebend oder beruhigend wirkt, verspricht nicht nur angenehm milden Gaumenkitzel und kurbelt den Kreislauf an. Der Grüne Tee wirkt anregend auf das Herzkreislaufsystem und besitzt eine ganze Liste gesundheitsfördernder Inhaltsstoffe, darunter entgiftend, sowie entzündungsstoppende Mineralien und Vitamine.

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